Die 10 teuersten Vergehen beim Parken

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Falschparken - Was erwartet mich?

Wer kennt es nicht? Da parkt man einmal an einer falschen Stelle und schon hagelt es einen Bußgeldbescheid. Doch was sind eigentlich die 10 teuersten Vergehen beim Parken? Die folgende Auflistung wird Ihnen einen Überblick über dieses Thema verschaffen.

Die 10 teuersten Parkdelikte

10. Das unzulässige Halten, beispielsweise auf Fußgängerwegen, an Bahnübergängen und Taxenständen, sowie das Parken im Halteverbot zieht in Deutschland eine Geldstrafe von etwa 10 Euro nach sich.

9. Bei dem oben genannten Verstoß kann zudem ein Aufschlag von 5 Euro (also insgesamt 15 Euro) erfolgen, sobald das Fahrzeug eine Behinderung für andere Verkehrsteilnehmer darstellt.

8. Das Parken innerhalb von scharfen Kurven, auf Bahnübergängen und innerhalb des eingeschränkten Halteverbotes ist mit einer Strafsumme von 15 Euro notiert. Sollte es hierbei ebenfalls zu einer Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer kommen und die Parkzeit bereits mehr als eine Stunde betragen, so erhöht sich das Bußgeld auf 25 bis 35 Euro.

7. Das Abstellen des Fahrzeuges auf Parkplätzen, die ausdrücklich für Schwerbehinderte gekennzeichnet sind, zieht ein Bußgeld von 35 Euro nach sich.

6. Feuerwehr- und Notdienstzufahrten dürfen nicht zugeparkt werden. Wer sich dieser Regelung wiedersetzt, zahlt 35 Euro.

5. Wenn ein Rettungsfahrzeug durch falsches Parken dauerhaft behindert wird, kostet dieses Vergehen satte 40 Euro.

4. Die Überschreitung der bezahlten Parkdauer zieht verschiedene Konsequenzen nach sich. Während die Überschreitung der Parkdauer bis 30 Minuten noch mit 10 Euro bestraft wird, ist bereits nach 3 Stunden ein Bußgeld von 30 Euro fällig.

3. Parken und Halten in zweiter Reihe ist ebenfalls nicht erlaubt. Je nach Behinderung und Dauer erstreckt sich das Bußgeld von 15 bis etwa 35 Euro.

2. Das Parken von Kraftfahrzeuganhängern in einem Zeitraum von mehr als 2 Wochen ist mit einer Geldstrafe von 20 Euro notiert.

1. Sollte es bei dem Verstoß von Nr. 6 zu einer Behinderung eines Rettungsfahrzeuges kommen, erhöht sich das Bußgeld von 35 auf 50 Euro. 

Der Begriff „Parken“

Häufig wird der Begriff Parken mit Halten verwechselt und deswegen herrscht Unklarheit über etwaige bevorstehende Strafen. Um Licht ins Dunkel zu bringen, sind hier die Bedeutungen der beiden Bezeichnungen klargestellt.

Parken

Als Parken wird das Verlassen des Fahrzeuges oder die Abstellung über einen Zeitraum von mindestens drei Minuten bezeichnet. Dabei ist mit dem Verlassen keineswegs ein Synonym für Aussteigen gemeint. Steigt man aus dem Wagen, bleibt aber in Sichtweite und kann im Notfall eingreifen, wird dies nicht als Verlassen angesehen. Befindet man sich jedoch über drei Minuten lang in Sichtweite, aber nicht im Fahrzeug, gilt dies automatisch als Parken.

Halten

Beim Halten wird die Fahrt auch freiwillig unterbrochen, allerdings verlässt man in diesem Fall nicht das Fahrzeug. Wird die Fahrt aus anderen Gründen, wie zum Beispiel der Anordnung eines Polizisten unterbrochen, wird dies als Warten und nicht als Halten bezeichnet.

Bußgelder im europäischen Ausland

Wer meint, nur in deutschland sind Parkvergehen teuer, der irrt. Besonders in den skandinavischen Regionen drohen hohe Bußgelder. Vor ihrem Urlaub in Dänemark zum Beispiel sollten Sie sich unbedingt über den hiesigen Bußgeldkatalog informieren, denn die Strafe von mindestens 90 Euro könnte ein Loch in Ihre Urlaubskasse reißen. Auf http://www.bussgeldkatalog.org/halten-parken/ können Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Höhen der Bußgelder in Europa verschaffen.